Camper richtig isolieren

Beim Thema Isolierung/Dämmung gibt es in der DIY-Camperszene unzählige Meinungen wie es richtig gemacht werden muss. Es kann teilweise ziemlich anstrengend sein sich seine Themen aus den Foren zu suchen.
In diesem Artikel bündeln wir somit alle wichtigen Informationen für dich, angefangen mit einem Vergleich der verschiedenen Materialien bishin wie wir diese verarbeitet haben.

Kisten Armaflex vor Crafter
Warum ist eine gute Camperisolierung so wichtig?

Welches Material ist das Richtige?

Wärmeleitfähigkeit

Wie sinnvoll ist Alubutyl?

Braucht der Camper eine Dampfsperre?

Einkaufsliste

Muss der Boden isoliert werden?

Boden richtig isolieren

Armaflex verwenden

X-Trem Isolator verwenden

Fazit

Warum ist eine gute Camperisolierung so wichtig?

Der ernüchterne Fakt direkt zu Anfang: Es ist eigentlich nicht möglich einen Kastenwagen zu 100% zu isolieren, es wird immer Wärmebrücken geben. Das Ziel beim isolieren ist es aber die Anzahl der Wärmebrücken so gering wie möglich zu halten.

Mit einer guten Isolierung wollen wir den Wärmeaustausch zwischen zwei Bereichen mit unterschiedlicher Temperatur (bspw. also der Innenraum des Autos und die Umgebung außen) verlangsamen, denn verhindern können wir ihn nicht.

Zudem wird im Camper eine Menge Feuchtigkeit an die Luft abgegeben die an ungedämmten Stellen kondensiert. Das Wasser kann so an Stellen im Auto zu rosten anfangen sodass du bei der Wahl des Dämmmaterials auch darauf achten solltest, dass dieses kein Wasser aufnimmt. So kannst du dem rosten vorbeugen.

Welches Material ist das richtige?

Unzählige Materialien führen zum selben Ergebnis: Sie dämmen einen Raum. Dass dabei aber nur wenige Stoffe für den Innenraum eines Campers geeignet sind wissen viele nicht. In der nachfolgenden Tabelle kannst du dir die verschiedenen Eigenschaften der Materialien durchlesen und so auch selbst verstehen, was Sinn ergibt und was nicht.

Styropor und Styrodur sind im Wohnungsbau ein weit verbreitetes Isolationsmaterial. Beide Stoffe bestehen aus Polystyrol und unterscheiden sich nur dadurch, dass Styropor in der Herstellung in eine Form gespritzt wird. So entstehen kleine Bläschen die man in der fertigen Platte erkennen kann.

Die Vorteile dieser Isolierungsmethode liegen auf der Hand: Zum einen lassen sich die Platten recht günstig einkaufen, zum anderen ist der Wärmedurchgangskoeffizient ziemlich gut. Wärmedurchgangskoeffizient: Klingt ziemlich physikalisch, das erkläre ich dir nachfolgendes Kapitel aber genauer.

Warum ich diese Dämmmaterialien aber trotzdessen nicht empfehlen würde liegt an mehreren Punkten.

Kleber: Gute Klebstoffe die auf dem engen Raum nicht gesundheitsschädlich sind und auch hohen Temperaturen trotzen, kosten eine Stange Geld. Der Kraftsprühkleber Plus von Würth wäre solch ein Produkt, kostet aber pro 400ml um die 16€. Eine Dose reicht für ca. einen m². Du kannst dir also ausrechnen wie teuer die Verarbeitung wäre.

Verarbeitung: Isolierung muss direkt auf die Karosserie des Transporters aufgeklebt werden, nur so kannst du Luft möglichst wenig Raum bieten. Da die Platten recht starr sind wird es ziemlich schwierig die kleinen Ecken und Rundungen effizient zu isolieren. Mal ganz außen vor gelassen, dass Styropor nervig quietschen kann wenn es aneinander reibt.

Sicherheit: Styropor hat eine miese Feuerfestigkeit. Nichts wäre ärgerlicher, als wenn unsere hundertestunden lang gebauten Camper im Nu abfackeln würden.

Bauschaum oder auch PU-Schaum wäre wahrscheinlich die entspannteste Variante einen Kastenwagen zu isolieren. Der Schaum reagiert in Sekundenbruchteilen mit der Luftfeuchtigkeit und härtet aus. Auch ich fände es ziemlich verlockend so jede kleine Ritze im Camper schnell auszusprühen.

Jedoch nimmt das Material viel Feuchtigkeit auf, die den Camper rosten lässt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass sich der Schaum nach dem Aufsprühen noch ausdehnt und so für ärgerliche Beulen im Metall sorgt.
Das wichtigste aber: Bauschaum ist hochentzündlich! Somit können in den gedämmten Bereichen keine Schweißarbeiten durchgeführt werden. Ärgerlich, sollten in Zukunft Reperaturmaßnahmen anstehen oder dein Camper an bestimmten Teilen beschädigt werden. Deswegen bitte die Finger vom Bauschaum lassen!

Das Dämmen mit Glas-/Steinwolle ist meiner Meinung nach ein heikles Thema, oft wird auf verschiedenen Webseiten davon abgeraten. Das liegt vor allem daran, dass die Verarbeitung ziemlich aufwändig ist: Haut und Augen sollten auf keinen Fall mit der Wolle in Berühung kommen um Juckreize zu vermeiden. Zudem wird beim Schnitt und Verlegen Staub freigesetzt der Augenreizungen hervorrufen kann.
Profis raten beim arbeiten mit der Wolle auf jeden Fall Handschuhe, Schutzanzug und Atemschutz zu tragen.

Zwar würde ich nicht zu diesem Dämmstoff raten, aber auch nicht zwingend davon abraten. Jeder macht andere Erfahrungen, Torsten von Upandaway.de hat zum Beispiel gute Erfahrungen damit gemacht, einzelne Stellen mit Steinwolle zu isolieren. Tom von 7globbetrotters.de hat dafür ziemlich schlechte Erfahrung mit Mineralwolle gemacht, sein Türbereich hat sich mit Wasser vollgesogen und angefangen zu rosten.

Armaflex als auch X-Trem Isolator ist das Dämmmaterial welches am häufigsten in der DIY-Camper-Szene verbaut ist. Armaflex besteht aus einem flexiblen Schaumstoff auf Basis von synthetischen Kautschuk und weist eine ziemlich gute Wärmeleitfähigkeit auf.
Neben der Camper-Szene wird das Dämmmaterial vor allem im Bereich Heizung und Sanitär zur Isolierung verwendet. Du merkst also schon: Armaflex nimmt keine Feuchtigkeit auf, isoliert gut gegen Wärme und Kälte und ist ebenfalls schwer entflammbar.

Aber Achtung! Armaflex ist nicht gleich Armaflex. Verschiedene Qualitätsstufen sind für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht.

ACE: Armaflex ACE ist die günstigste auf dem Markt erhältliche Variante. Leider hat sie aber schlechtere Dämmwerte als die neueren Varianten. Zudem soll sie nicht nur unangenehme Gerüche ausdünsten, sondern auch gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe beeinhalten.

XG: Armaflex XG dürfte der Preis-Leistungs-Sieger sein. Es hat genau die guten Eigenschaften wie Armaflex AF und verzichtet nur auf den Microban-Schutz.

AF: Armaflex AF ist so ziemlich die beste Ausführung die du bekommen kannst. Es hat die besten technischen Eigenschaften, dünstet nicht aus und riecht auch nicht komisch. Im Gegensatz zur XG-Variante kommt es noch mit einer Microban-Technologie daher. Diese sorgt dafür, dass sich Bakterien, Viren und Pilze nicht im Material vermehren können.
Experten sehen diese Variante aber im Camper aufgrund der Microban-Technologie als überflüssig an.

Armaflex kommt auf einer praktischen Rolle und gibt es mit einer selbstklebenden Folie oder ohne. Ich würde immer zu der selbstklebenden Folie raten. Alles andere freut nur die Shops die Kraftsprühkleber vertreiben.

Die bisher vorgestellten Dämmmaterialien sind leider alles andere als nachhaltig. Solltest du beim Camper-Ausbau auf Nachhaltigkeit Wert legen wirst du früher oder später auf Kork, Hanf oder Wolle stoßen die ebenfalls über einen akzeptablen Wärmedurchgangskoeffizienten verfügen.

Hanf und Wolle sind leider nicht Feuchtigkeitsundurchlässig, sodass du von diesen Stoffen Abstand nehmen solltest. Mit Kork sind aber einige Ausbauer, wie zum Beispiel Viki von Vanilla Icedram super zufrieden.
Jedoch ist bei dieser Isolationsmethode ein ausgewogenes Heizen und Lüften pflicht! Durch Dachluken mit Zwangsentlüftung kann feuchte Luft austreten, das Heizen zieht die Feuchtigkeit aus dem Material.

Eine klare Antwort zur Frage welches Material das richtige ist gibt es also nicht. Das kannst du nur anhand deiner individuellen Bedürfnisse entscheiden. Wir haben uns für eine Mischung aus X-Trem Isolator und Armaflex XG entschieden.
Solltest du dich auch für Armaflex XG entscheiden, musst du darauf achten auch „echtes“ XG zu kaufen. Einige Händler im Internet verpacken die ACE Variante um und verkaufen sie dann unter dem XG-Siegel.

In der Einkaufsliste weiter unten verlinke ich dir somit mal keinen Amazon-Affiliate Link. Ich habe dort bei einigen Händlern ein schlechtes Bauchgefühl, auch wenn das vielleicht unbegründet ist. Wir haben vom Isolierprofi inzwischen schon mehr als 10 Pakete gekauft und sind von dem guten Angebot als auch der Qualität total überzeugt.

Wärmeleitfähigkeit der Dämmstoffe

Kork 0,040 – 0,6
Steinwolle 0,035 – 0,05
Styropor 0,035 – 0,05
Armaflex 0,033 – 0,04
X-Trem Isolator 0,020 – 0,035

Persönliche Meinungen und Erfahrungsberichte sind das eine, interessant sind aber auch vor allem die technischen Eigenschaften der verschiedenen Dämmstoffe. Wie gut das Dämmmaterial isoliert, lässt sich am Wärmedurchgangskoeffizienten erkennen. Dieser gibt an, wieviel Wärme auf den Quadratmeter Fläche je Grad Temperaturdifferenz zwischen warmer und kalter Seite durch das Material fließt.

Long Story short: Die Dämmwirkung ist umso besser, je niedriger der Wert ist.

Wie sinnvoll ist Alubutyl?

Alubutyl verwenden oder darauf verzichten – Daran scheiden sich wohl die Geister.
Grundsätzlich ist die Aufgabe von Alubutyl Schwingungen zu dämpfen. Beim fahren des Autos ziehen sich Schwingungswellen durch das Blech des Autos, wodurch Geräusche entstehen. Eine kleine Fläche Alubutyl beendet diese Schwingung und sorgt somit dafür, dass kein Geräusch entsteht. Dazu muss mindestens 40 Prozent des Blechs beklebt werden, um einen Effekt zu erzielen.

Klingt ja erstmal super sinnig! Das „Problem“ an der Sache ist: Auch Armaflex verhindert diese Schwingung. Wenn du also Alubutyl unter Armaflex klebst ist das sicherlich nicht schlimm; Groß verändern wird sich wohl aber auch nichts.

Bereits bei unserem letzten Camper haben wir auf Alubutyl verzichtet und hatten nie Probleme mit zu lauten Fahrgeräuschen, auch wenn man einen Transporter natürlich nie zur S-Klasse schallgedämmt bekommt.

Christian von ROAD & BOARD hat dazu einen spannenden Geräuschtest gemacht, ich kann dir diesen nur empfehlen wenn du dir noch unsicher bist ob du Alubutyl verwenden sollst.



Braucht der Camper eine Dampfsperre?

Ob dein Camper eine Dampfsperre braucht kommt darauf an mit welchen Dämmmaterialien du gearbeitet hast. Denn eine Dampfsperre verhindert, dass sich Kondenswasser in der Isolation ansammelt.
Am Anfang haben wir schon erläutert welche Materialien feuchtigkeitsresistent sind. Mineralwolle oder Hanf brauchen zwingend eine Dampfsperre. Diese Folie kannst du einfach im Baumarkt kaufen und ist tatsächlich auch nicht teuer.
Achte aber darauf, dass sie von der Innenraumseite Feuchtigkeitsabweisend und von der Dämmseite Feuchtigkeit verdunsten lässt.

Das Problem der Dampfsperre ist eher die Verarbeitung. Damit sie ihren Zweck erfüllt muss sie absolut luftdicht im Camper verbaut werden sodass quasi ein Kasten im Kasten entsteht. Das ist im regulären Kastenwagen schwierig umzusetzen, schließlich muss noch eine Verkleidung angebracht werden – spätestens an Fenstern wird es ziemlich schwierig.

Wir haben mit einigen Wohnmobilausbauern wie u.a. Reimo gesprochen, die uns von der Installation einer Dampfsperre abgeraten haben, da wir bereits mit wasserundurchlässigen Dämmmaterialien wie Armaflex und X-Trem Isolator arbeiten. Eine Dampfsperre wäre hier schlichtweg überflüssig.

Einkaufsliste für einen Crafter L3H2

3,5 Kisten Armaflex XG 19mm 6m² (wenn die Decke nicht mit Armaflex isoliert werden soll)

2-3 Dosen Bremsenreiniger *

4 Platten X-Trem Isolator 30mm 200x100cm*

4-5 Dosen Würth Kraftsprühkleber Plus *

15-17 Holzlatten für die Unterkonstruktion vom Boden 20x30x2000

2 Dosen Sikaflex 252i * Konstruktionsklebstoff

Flexible Greifkralle *

Die mit * markierten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber ein Produkt kaufst, bekommen wir eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für dich ändert. Danke für den kostenlosen Support!

Muss der Boden isoliert werden?

Um diese Frage zu beantworten solltest du dir dein Reisekonzept anschauen. Verreist du ausschließlich im Sommer sollte dich ein kälterer Boden nicht stören. Falls du dann aber doch mal zu späteren Jahreszeiten weg fährst kann ein ungedämmter Boden ziemlich schnell ziemlich unangenehm werden.

In unserem letzten L1H1 Crafter hatten wir keine Standheizung, den Boden aber mit 19mm Armaflex XG gedämmt. Darüber lag die originale Bodenplatte, auf der Vinlplatten verlegt waren. Du merkst – der Boden war schon gut gedämmt und trotzdem hatten wir im Oktober in Schweden einen so kalten Boden, dass es sich nur mit dicken Wollsocken und einem Bodenfell aushielten ließ.

Ich empfehle dir also definitiv deinen Boden zu dämmen. Vielleicht wirst du irgendwann in der Zukunft auch an kalten Tagen unterwegs sein. Unabhängig davon hat dein Isolationskonzept aber auch wenig Sinn wenn du den Boden auslässt.

Boden richtig isolieren

Bodendämmung mit Armaflex zwischen den Latten

Bei allen Arbeiten, sei es mit den Holzlatten oder dem Armaflex gilt es, jede Fläche vorher gut zu putzen und mit Bremsenreiniger zu entfetten. So kann der Kleber richtig halten.

Armaflex kann nur richtig arbeiten wenn es keiner Belastung ausgesetzt ist. Es wäre also fatal wenn du deine Bodenplatte einfach direkt auf die Dämmung legst, denn dann kannst du sie dir auch direkt schenken.

Holzleisten können als Abstandshalter diesem Problem Abhilfe schaffen. Dazu haben wir 30mm hohe Latten zwischen die Sicken auf den Boden geklebt. Die Sicken selbst sind ca. 10mm, dazu kommt noch das 19mm dicke Armaflex. Der restliche mm ist als Puffer eingeplant den ich auch nicht missen wollen würde. Ich würde empfehlen die Holzleisten mit Konstruktionsklebstoff von Sikaflex zu verkleben. Bereits nach wenigen Minuten andrücken lassen sich die Leisten kaum noch verschieben. Über Nacht haben wir die Konstruktion dann mit Steinen, Kisten und Winterreifen beschwert. Am nächsten Tag saß alles bombenfest.

Wichtig: So viele Leisten wie möglich aber nur so viele wie nötig. Wir haben bei unserem letzten Camperausbau gemerkt dass vier bis fünf lange Holzlatten nicht ausreichen, um den Boden so zu stabilisieren, dass er sich beim betreten nicht mehr biegt.
Beim jetzigen Ausbau sind wir das Verlegen systematischer angegangen und haben uns überlegt wo viel Gewicht den Boden belasten und wo gelaufen werden wird.

Auf Basis dieser Überlegung haben wir die Latten dann verlegt und die genaue Position in einen schnellen und einfachen Lattenplan in Excel übertragen. Das ist etwas was ich nur empfehlen kann, schließlich muss die Bodenplatte später treffsicher mit den Holzlatten verschraubt werden.

Lattenplan Excel

Armaflex verwenden

Mit Armaflex zu isolieren kann echt Spaß machen – bis man an die kleinen Stellen kommt, in die das Dämmmaterial nur schwierig hineinpasst. Fang deswegen am besten mit den größten Flächen an, hier bekommst du die schnellsten Erfolgserlebnisse. Wir haben diese Flächen einfach ausgemessen und dann mit einem scharfen Cutter auf das Armaflex übertragen.

Bevor du aber irgendwas auf das Blech klebst musst du dieses entfetten. So hält der Kleber lange am Auto. Dazu empfielt sich Bremsenreiniger, der im Set in unserem Fall auf Amazon deutlich günstiger war als im Baumarkt.

Beim isolieren musst du darauf achten, dass keine Luftbrücken zwischen Blech und Armaflex entstehen. Zieh die Klebefolie dementsprechend immer nur Stück für Stück ab. So kannst du das Armaflex Stück für Stück andrücken.
Für verwinkelte Ecken können wir dir eine flexible Greifzange empfehlen. Mit dieser kannst du die Folie an den Stellen „krallen“ und abziehen, an der die Hand nicht mehr reinpasst.

Halb gedämmter Crafter von innen



X-Trem Isolator verwenden

Bei der Verwendung von X-Trem Isolator gibt es eigentlich kaum Unterschiede zu Armaflex. Auch hier reinigst du die Flächen wieder mit Bremsenreiniger bevor das Material aufs Auto geklebt wird.

Beim kleben gibt es dann aber den Unterschied: X-Trem Isolator muss extra verklebt werden, sprich hat keine Klebefolie. Guter Sprühkleber ist hier essenziell, schließlich ist die Dämmung hohen Temperaturen ausgesetzt. Wir können den Kraftsprühkleber-Plus von Würth empfehlen. Mit einer Temperaturbeständigkeit von -20° bis 110° sollte er den meisten Szenarien standhalten. Wir schlucken auch heute noch beim Preis für die Dose, geben aber gerne ein paar Euro mehr aus, unter der Prämisse, dass alles an seinem Platz hält.

Die 30mm dicken Platten haben wir einfach zwischen unsere Holme am Dach geklebt und kommen so fast auf die gleiche Tiefe. Passt also wunderbar.

X-Trem Isolator Platte vor Crafter

Fazit

Den Camper zu isolieren ist kein Hexenwerk. Wenn du alle Materialien zusammen hast kannst du das entspannt an einem Samstag erledigen. Du solltest dir vorher nur ein paar Gedanken machen welche Materialien du verwenden möchtest.

Wir wünschen dir jetzt ganz viel Spaß bei deinem Ausbauprojekt und freuen uns immer über jeden Kommentar, Tipp oder Verbesserungsvorschlag.

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